Joar das spiegelt auch meine Erfahrungen mit einigen Lehrern und Schulleitungen wieder. Schüler geben den Unrat ihres Umfeldes wieder, Lehrer versuchen zu reagieren bekommen aber vom Kollegium und vor allem der Schulleitung keinerlei Rückendeckung bzw. werden noch sabotiert.
Meine Theorie: Die Schulleitung findet das absolut in Ordnung was die Schüler machen und/oder sind zu faul ihren Job zu machen.
Nur ist mir das ganze hier in Greifswald passiert weit ab von "Brennpunktschulen" und mit weißen christlich deutschen Schülern.
Fast so als wäre Homophobie, Sexismus und Gewaltbereitschaft ein Problem was von vielen extremen Ideologien aufgegriffen wird die es notwendig haben sich über andere Gruppen zu stellen bzw. diese Gruppen herabzusetzen um ihren Herrschaftsanspruch zu legitimieren.
EDIT:
So etwas kann man natürlich nur durch Bildung und Erziehung los werden. Aber wie im ursprünglichen Artikel bereits erwähnt:
Immer montags beginnt Inácio-Stech seinen Unterricht mit einem Frühstück und der Frage: Was habt ihr am Wochenende gemacht? Oft, sagt er, ist die Antwort der Kinder: Nichts. Oder: Fernsehen. Sie würden nicht raus in die Natur fahren, nicht ins Kino oder ins Museum gehen.
Wenn die Kinder nur Zuhause mit den Eltern sind und in der Schule dann lernen die Kinder halt das was die Eltern sagen und was die Schule ihnen durchgehen lässt.
Aber Bildung kostet nun mal Geld, erfordert Kenntnisse darüber wo und was für Bildungsangebote es gibt und natürlich auch noch Zeit diese Angebote wahrnehmen zu können.