this post was submitted on 30 Mar 2025
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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Das Sammelbecken auf feddit.org für alle Deutschsprechenden aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg und die zwei Belgier. Außerdem natürlich alle anderen deutschprechenden Länderteile der Welt.
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Da hat aber jemand gerade richtig Groß-Hirn-Zeit 🤯
Was übersehe ich?
Schon mal mindestens, dass ich als Privatanleger nicht im klassischen Sinne "investiere". Wenn ich ne Aktie kaufe, kaufe ich sie wem ab. Das Geld sieht ja das Unternehmen nicht und kann es nicht investieren. Und mit meinen 100 Euro im Jahr nehme ich auch nicht relevanten Einfluss auf das Unternehmen und seine Investitionen. Sekundäreffekte, wie leichtere Kapitalbeschaffung, bei durch meine "Investition" gestiegenen Kursen, kann ich also auch nicht nutzen.
Schon mal als Privatanleger versucht bei nem IPO mitzumachen, wo man wirklich investieren würde? Viel Spaß.
Oder geh mal zur nächsten GmbH um die Ecke und schlag denen vor, du steigst mit 1000 Euro gestreckt über die nächsten 10 Jahre ein, weil du investieren möchtest 😅
Versuch das alles mal mit 10 oder 100 Mio., dann gehen plötzlich Türen auf und Lichter an.
Die Idee ist schon, die Investitionen zu bündeln, eben die Milliardäre zu ersetzen, so dass die 100 Mio. vorhanden sind. Das hätte ich klarer schreiben müssen.
Die Schwierigkeit liegt darin, sich als Bürger zu koordinieren.
Hm, ein höherer Organisationsgrad in jedweder Form wäre nice, da bin ich dabei.
Then again beißt sich die Katze hier ja in den Schwanz: es gibt ja ein brillantes Organisationssystem der Bevölkerung: Die Regierung(en). Damit könnte man dem Problem von Milliardären ja beikommen ¯\_(ツ)_/¯
Edit: davon ab: es gibt ~230 Milliardäre in D, die Reichsten 500 verfügen über 1,1 Billionen Euro Vermögen. Selbst da kommt man mit den läppischen 80 Mrd. nicht weit. Familie Boehringer verfügt über knapp 60 Mrd. Euro. Haste eine Familie "ersetzt". Wow, die Macht der Milliardäre ist gebrochen!
Zum Edit: 80 Mrd. ist trotzdem viel Macht. Es ist ein wenig wie die FDP, man muss nicht alles besitzen, es reicht ja schon, dort zu investieren, wo es nötig ist.
Wir sind eine Republik und haben kein echtes Bürgerbegehren und keinen direkt gewählten Kanzler, weil dem Wähler nicht vertraut wird. Dazu noch Parteispenden und Aufsichtsratsposten, und es beisst sich keine Katze in den Schwanz.